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Betriebsempfehlungen

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Diese Seite beschreibt empfohlene Betriebsabläufe für PackageUpdateInfo in interaktiven Shells, Profilen und Automatisierungen.

Beginne mit dem Standardverhalten

Setze die Einstellungen zurück, bevor du benutzerdefinierte Anpassungen vornimmst, insbesondere auf gemeinsam genutzten Systemen:

Set-PackageUpdateSetting -Reset

Prüfe die aktuelle Konfiguration und Regeln:

Get-PackageUpdateSetting
Get-PackageUpdateRule -IncludeDefaultRule

Nutze Update-Intervalle, um Rauschen zu reduzieren

Get-PackageUpdateInfo respektiert UpdateCheckInterval. Wenn die letzte effektive Überprüfung noch innerhalb des konfigurierten Intervalls liegt, gibt das Cmdlet frühzeitig zurück.

Lege ein Intervall fest, das zu deiner Umgebung passt:

Set-PackageUpdateSetting -UpdateCheckInterval (New-TimeSpan -Hours 6)

Verwende -Force nur für ad-hoc Überprüfungen:

Get-PackageUpdateInfo -Force

Bevorzuge nicht-blockierende Shell-Starts

Ein praktisches Profilmuster ist:

Start-Job -ScriptBlock {
    Get-PackageUpdateInfo -ShowOnlyNeededUpdate | Export-PackageUpdateInfo
} | Out-Null

Import-PackageUpdateInfo

Warum das gut funktioniert:

  • Der Start bleibt schnell, weil der Import zwischengespeicherte Daten liest.
  • Die aufwändige Online-Überprüfung läuft im Hintergrund.
  • Du erhältst in jeder Sitzung eine nützliche Übersicht über Updates.

Überprüfungen explizit bei Bedarf einschränken

Verwende Scope-Parameter, wenn Berechtigungen zwischen Benutzer- und Systemmodulen unterschiedlich sind:

Get-PackageUpdateInfo -CurrentUser
Get-PackageUpdateInfo -AllUsers

Nutze -Repository in Umgebungen mit mehreren konfigurierten Repositories:

Get-PackageUpdateInfo -Repository PSGallery

Regeln sorgfältig entwerfen

Verwende breite Ausschlüsse nur, wenn es beabsichtigt ist. Das Ausschließen großer Muster kann wichtige Updates verbergen.

Erstelle fokussierte, benutzerdefinierte Regeln für Module mit hoher Änderungsrate:

Add-PackageUpdateRule -IncludeModuleForChecking "Az.*" -ReportChangeOnMajor $true -ReportChangeOnMinor $true -ReportChangeOnBuild $false -ReportChangeOnRevision $false

Überprüfe die Priorität der Regeln, indem du alle Regeln auflistest:

Get-PackageUpdateRule -IncludeDefaultRule | Sort-Object Id

Exportieren/Importieren gezielt einsetzen

Standardpfade für Export und Import sind plattformspezifisch und enthalten PowerShell-Edition sowie die Hauptversion im Dateinamen. Das hilft, Daten verschiedener Laufzeiten nicht zu vermischen.

Gängige Exportoptionen:

Get-PackageUpdateInfo | Export-PackageUpdateInfo -OutputFormat XML
Get-PackageUpdateInfo | Export-PackageUpdateInfo -OutputFormat JSON
Get-PackageUpdateInfo | Export-PackageUpdateInfo -OutputFormat CSV

Empfohlene Vorgehensweise:

  • Verwende XML, wenn du typisierte Objekte für einen erneuten Import bewahren möchtest.
  • Nutze JSON oder CSV für externe Berichte und Integrationen.
  • Nutze -IncludeTimeStamp für eine historische Nachverfolgung.

Benachrichtigungen sinnvoll nutzen

Verwende Toast-Benachrichtigungen nur dort, wo sie Mehrwert bieten:

  • Auf Windows-Hosts mit installiertem BurntToast.
  • Bei Sitzungen, in denen interaktive Warnungen erwartet werden.

Für Server, CI und nicht-interaktive Shells bevorzugst du exportierte Berichte gegenüber Toast-Benachrichtigungen.